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GESTERN – HEUTE – MORGEN

1966 - 1979

Die Kabel- und Metallwerke Neumeyer, Nürnberg errichten in Floß in der Oberpfalz den Zweigbetrieb KMF (Kabel- und Metallwerke Floß), Werksleiter und treibende Kraft ist Klaus Gärtner.

Von Haushaltsgeräten zur Automobilindustrie
Die ersten Produkte sind Leitungen und kleine Kabelsätze für Haushaltsgeräte, Computer und landwirtschaftliche Fahrzeuge.

Ende der 1960-er zählen BMW, Ford und Porsche zu den ersten Kunden aus der Automobilindustrie.

Ein wichtiger Schritt zu mehr Eigenständigkeit
1973 übernimmt Floß vom Stammwerk in Nürnberg den Vertrieb und ist nun selbst für Kundenbetreuung und Akquisition verantwortlich.

1980 - 1989

1981 wird die Kabel- und Leitungsfertigung der Kabel- und Metallwerke Gutehoffnungshütte in eine neue Tochter ausgegliedert: kabelmetal electro GmbH mit Sitz in Hannover entsteht. Floß firmiert nun unter kabelmetal electro, Produktbereich autoelectric.

Die Verbindung zu Frankreich wird geknüpft
1982 wird kabelmetal electro GmbH, Hannover an Les Cables de Lyon verkauft – Floß ist somit Teil eines französischen Konzerns.

Das Unternehmen etabliert sich als kompetenter Zulieferer der Automobilindustrie
Hauptprodukte sind nun Kabelsätze und Leitungen für Automobilproduzenten und Systemhersteller.

Mit der Einführung von ABS werden unsere Spritzstecker für Bremssysteme stark nachgefragt. Das kleine Geschäftsfeld wächst deutlich.

1990 - 1999

Die Eigenständigkeit des Oberpfälzer Automobilzuliefereres wird nach außen sichtbar: Das Unternehmen tritt als ke autoelectric GmbH im Markt auf. Ab 1993 entstehen die ersten internationalen Standorte.

1991 wird Les Cables de Lyon von Alcatel übernommen.

 

Eigenständigkeit wird nach außen sichtbar
Die Eigenständigkeit des Oberpfälzer Automobilzulieferers wird juristisch manifestiert: Das Unternehmen tritt als ke autoelectric GmbH im Markt auf. Später als Alcatel autoelectric GmbH.

Die Krise als Chance nutzen
Am Standort Floß beginnen schwierige Zeiten: Ende 1994 wird die Serienproduktion aufgegeben.

Mit der beginnenden Internationalisierung der Produktion und technischen Innovationen gewinnt das Unternehmen deutlich an Wettbewerbsfähigkeit.

1993 und 1997 entstehen die ersten Standorte in Tschechien und Rumänien.

Vom Blaupausenlieferanten zum Systemlieferanten
Das Unternehmen übernimmt immer mehr Verantwortung von seinen Kunden.

Die Nähe zum Kunden wächst
1996 arbeitet der erste Ingenieur beim Kunden vor Ort. Nur wenige Jahre später ist Alcatel autoelectric bei allen Hauptkunden vor Ort vertreten.

Neues Produktfeld – passive Sicherheitskomponenten
Mit der Clockspring – einer Wickelfeder zur Signalübertragung für die Airbagauslösung – beschreitet Alcatel autoelectric neue Wege.

Führungswechsel
Geschäftsführer der ersten Stunde, Klaus Gärtner, verabschiedet sich in den Ruhestand.
Dr. Wolfgang Scheideler und Andreas Wolf – beide schon seit mehreren Jahren im Unternehmen tätig – übernehmen die Unternehmensleitung.

2000 - 2009

Alcatel strukturiert sich neu und bringt alle Kabelaktivitäten in einen neuen Konzern ein: Nexans entsteht. Aus Alcatel autoelectric wird Nexans autoelectric.

Sprung nach Amerika
autoelectric of America startet 2001 in Texas und intensiviert damit die Aktivitäten auf dem amerikanischen Markt.

Rasantes Wachstum und Wirtschaftskrise 2008/2009
Die Gruppe wächst weltweit: In Rumänien, Tunesien, Mexiko und der Slowakei entstehen weitere Werke, von 2000 bis 2007 verdoppelt die Unternehmensgruppe den Umsatz auf 193 Mio Euro.
Nexans autoelectric hat sich bei seinen Kunden längst als Entwicklungs- und Systempartner etabliert und übernimmt weitere Tätigkeiten wie Validierung und weltweite Erprobungsfahrten.

E-Mobilität – Pionierarbeit
2005 meldet Nexans autoelectric ein Patent für die Hochvoltverkabelung von Elektro- und Hybridfahrzeugen an. Innerhalb von nur 7 Monaten entwickelt Nexans autoelectric die komplette Hochvoltverkabelung für ein E-Versuchsfahrzeug, das 2008 weltweit auf die Straße kommt.

2010 - 2019

2011 wird Nexans autoelectric Tianjin gegründet, um von dort den asiatischen Markt zu bearbeiten und sich zu etablieren. 2016 geht der zweite chinesische Produktionsstandort an den Start.
In Europa und Nordafrika kommen weitere Produktionsstandorte hinzu. Nexans autoelectric unterhält bei allen Automobilkunden vor Ort Kundenbüros.

Leistung zahlt sich aus
2010 startet die Nexans autoelectric-Unternehmensgruppe nach intensiven Entwicklungsarbeiten mit der teilautomatischen Serienproduktion von Kabelsätzen und wird damit zu einem der Marktführer für diesen Prozess.

2012 erhält die Gruppe von Daimler und General Motors die Auszeichnung „Lieferant des Jahres“ und setzt sich damit unter mehreren hundert Lieferanten weltweit durch.

Serienproduktion für E- und Hybridfahrzeuge
2013 beginnt das Unternehmen serienmäßig E-Fahrzeuge auszustatten. In den Folgejahren kommen weitere Aufträge führender Automobilhersteller hinzu.

Praxis und Wissenschaft
Nexans autoelectric engagiert sich seit 2012 als Partner-Circle-Mitglied der OTH Amberg-Weiden. An der Hochschule in Landshut startet der erste deutsche Masterstudiengang für Bordnetze. Nexans autoelectric und vier weitere Unternehmen aus der Automobilbranche machen durch ihre finanzielle Beteiligung diesen Schritt erst möglich.

2020

Die Gruppe setzt ihr weltweites Wachstum fort und plant weitere Standorte in Europa, Südamerika und Asien.

Strategische Partnerschaften mit den Automobilproduzenten gewinnen weiter an Bedeutung und als Kabelsatzhersteller wird Nexans autoelectric noch mehr Systemverantwortung übernehmen.

Komplexität und Sicherheitsanforderungen nehmen deutlich zu und damit die Bedeutung von Miniaturisierung und automatisierten Herstellungsprozessen.

E-Fahrzeuge sind auf dem Vormarsch und Nexans autoelectric baut das Geschäftsfeld 48 Volt- und Hochvoltverkabelung weiter aus.